Daoisten in Deutschland


zhenwu (1)Derzeitig sind Daoisten bzw. Menschen die sich mit daoistischen Werten identifizieren, in Deutschland kaum organisiert. Auch gibt es nur wenig daoistische Priester mit hiesigem Wohnsitz.

Aufgrund dessen sind heilige Stätten oder Tempel derzeit so fast nicht zu finden. Dies sind Punkte, die wir als Gemeinschaft zum Wohle anderer Menschen ändern möchten.

Die derzeitige Situation in Deutschland ist, dass der Daoismus neben der Verbreitung daoistischer Bücher, wie das „Dao De Jing“ oder das „Dschuang Dsu“, eher über Kampfsportzentren populär gemacht wurde. So haben sich Mensch mit daoistischer Lebensphilosophie eher in Interessengruppen um solche Zentren gebildet.

Aber Daoismus umfaßt natürlich weitaus mehr, als reine Körperdisziplinen. Sicher sind diese gut und haben ihre Daseinsberechtigung. Und sicher können sie gerade Interessenten auch als Einstiegsmöglichkeit dienen. Doch ein Weg entsteht nur, indem man ihn beständig auch geht; und zwar auch weiter geht. Ein Stehenbleiben bei etwas Erreichtem, führt unweigerlich zum Stillstand und damit zur Stagnation. Das Qi beginn nicht mehr zu fließen und verfestigt sich. So ist auch spirituell dann kein Weiterkommen möglich.

 

Heilige Stätten / Tempel

Trotz der eher spärlichen Verbreitung des Daoismus innerhalb Deutschlands, gibt es ein daoistisches Heiligtum – den „Ming Tang Si“ („Tempel des Lichts“). Dieser bildet das wohl älteste Heiligtum der chinesischen Kultur und befindet sich seit Jahrtausenden in der Wu-Familie. Der Wu-Mythologie zufolge, wurde er von Yu Shen (dem „Jade-Gott“), einem der Allerersten, vor über 12.000 Jahren begründet. Der Tempel ist somit deutlich älter als der Daoismus als anerkannte Religion und beherrbergt noch heute authentisches Wissen, worauf der Daoismus basiert. Er wurde vor vielen Jahren durch den letzten Nachfahren der Wu-Familie nach Deutschland verbracht und hier wieder errichtet und aktiviert.

Weitere daoistische heilige Stätten oder Tempel sind uns in Deutschland derzeit nicht bekannt.